Akademisches Portfolio

Studium, Fortbildungen & wissenschaftliches Profil

Akademischer Werdegang, CME-Fortbildungen nach Themenfeldern, Publikationen und wissenschaftliche Interessen – als Ergänzung zur praktischen Berufserfahrung. Transparent dokumentiert für die Einordnung im ärztlich verantworteten Team.

Dominik Allwardt beim Lernen mit medizinischem Fachbuch

01 · Akademisch

Studium & Ausbildung

10/2025 – vsl. 06/2028

Studium Physician Assistance B.Sc.

ISBA Münster

Status: begonnen, vorübergehend unterbrochen. Fortsetzung ab Oktober geplant.

Unterbrechung aus organisatorischen Gründen, da im regionalen Umfeld keine geeignete klinische Anbindung als angehender Physician Assistant realisierbar war.

Erweitert die Versorgungserfahrung um medizinisch-wissenschaftliche, diagnostische, therapeutische und organisatorische Kompetenzen im ärztlich verantworteten Team.

02/2026 – 04/2026

Rettungssanitäter

DRK Akademie Münster

  • Theorie und praktische Ausbildung im rettungsdienstlichen Kontext
  • RTW-Praxis und strukturierte Patientenübergabe
  • Akutmedizinische Einschätzung nach standardisierten Abläufen
  • Vertiefung notfallmedizinischer Handlungs- und Eskalationslogik

10/2013 – 09/2016

Staatliches Examen Altenpflege

Caritas Fachseminar Dülmen

Abschluss: Staatlich examinierter Altenpfleger · Note 1,9

Grundlage pflegefachlicher Kompetenz: Versorgung, Kommunikation, Beobachtung, Dokumentation, Pflegeplanung, Angehörigenarbeit, Langzeitversorgung.

02 · Schwerpunkte

Fortbildungs- & CME-Schwerpunkte

Schwerpunkte aus Akut- und Notfallmedizin, Diagnostik, Kardiologie, Neurologie, Schmerzmedizin und Kommunikation. Eigene Fortbildungsübersicht 2026: 36 CME-Punkte.

Akut- & Notfallmedizin

  • Notfallmedizin kompakt
  • Kritisch kranke Patient:innen
  • Sepsis und septischer Schock
  • Lungenembolie
  • Ischämischer Schlaganfall
  • Akutes Abdomen
  • Nichtinvasive Beatmung

Diagnostik & Point-of-Care

  • Blutgasanalyse
  • EKG-Diagnostik
  • Notfallsonographie (FAST u. a.)
  • Labor- und Monitoringprozesse

Kardiologie & Stoffwechsel

  • COPD und Herz
  • Kardiovaskuläre Risiken
  • Hyperlipidämie-Management

Neurologie, Geriatrie & Psychiatrie

  • Parkinsonsyndrome
  • Multiple Sklerose
  • Neurogene Blasenfunktionsstörungen
  • Alterstraumatologie
  • Angststörungen, Suizidalität

Schmerzmedizin & evidenzbasierte Diagnostik

  • Update Schmerzmedizin
  • Aktuelle Therapieoptionen
  • Kritische Bewertung diagnostischer Verfahren

Kommunikation, Lehre & Gesundheitsaufklärung

  • Patientenedukation
  • Prävention und Aufklärung
  • Gesundheitskommunikation
  • Dozententätigkeit und Wissensvermittlung

03 · Nachweise

CME & zertifizierte Fortbildungen

Detaillierte Übersicht der zertifizierten Fortbildungen 2025 / 2026 nach Themenfeld – mit Datum, Punktzahl und Anerkennung, soweit dokumentiert.

Akut-, Notfall- & Intensivmedizin
  • Notfallmedizin kompakt – ZNA, Intensivstation, Rettungsdienst2025 · 20 CME
  • Notfallkurs "Kritischer Patient"19.07.2025 · 2 CME
  • Sepsis und septischer Schock22.11.2025 · 2 CME
  • Perioperatives Blutungsmanagement19.07.2025 · 2 CME
  • Lungenembolie: Diagnose und Therapie22.11.2025 · 2 CME
  • Ischämischer Schlaganfall – Refresher22.11.2025 · 3 CME
  • Management des akuten Abdomens3 CME · ÄK Nordrhein
  • Notaufnahme Essentials Innere Medizin6 CME · BLÄK
  • Therapiezielermittlung & Gesprächsführung in der Notaufnahme01/2026 · 3 CME · ÄK Nordrhein
  • Nichtinvasive Beatmungstherapie in Akut- und Notfallmedizin3 CME · ÄK Nordrhein
Diagnostik & Point-of-Care
  • Blutgasanalyse (BGA)19.07.2025 · 2 CME
  • EKG-Diagnostik20.07.2025 · 2 CME
  • Notfallsonographie (FAST u. a.)20.07.2025 · 2 CME
  • Fraktursonographie im Kindesalter06/2025 · 3 CME · ÄK Nordrhein
Kardiologie & Stoffwechsel
  • COPD und Herz: Kardiovaskuläre Risiken medikamentös beeinflussen22.02.2026 · 4 CME
  • Update Hyperlipidämie-Management22.02.2026 · 2 CME
Neurologie, Geriatrie & Psychiatrie
  • Parkinsonsyndrome, Multiple Sklerose, neurogene Detrusorüberaktivität22.02.2026 · 4 CME
  • Herausforderungen in der Alterstraumatologie23.11.2025 · 2 CME
  • Angststörungen – Refresher2 CME
  • Suizidalität – Refresher2 CME
Schmerzmedizin & evidenzbasierte Diagnostik
  • Update Schmerzmedizin: Empfehlungen und neue Therapieoptionen22.02.2026 · 4 CME
  • Sinn und Unsinn von Stuhlanalysen22.02.2026 · 4 CME
Kommunikation, Lehre & Gesundheitsaufklärung
  • "Mehr als ein Like": Social Media als strategisches Werkzeug23.11.2025 · 2 CME
  • Patientenedukation, Prävention, Aufklärung und Dozententätigkeitpraxisnaher Fortbildungsschwerpunkt

04 · Publikationen

Publikationen, Preprints & Fachbeiträge

Beschäftigung mit versorgungspraktischen und strukturellen Fragestellungen im Gesundheitswesen. Veröffentlichungen sind transparent nach Status und wissenschaftlicher Einordnung gekennzeichnet.

1. Fachbeiträge & Versorgungsanalysen (nicht peer-reviewed)

VeröffentlichtFachbeitrag / nicht peer-reviewed

Freiberufliche Pflegefachkräfte: Die Lösung für den Pflegenotstand?

Versorgungsanalytischer Beitrag zur Einordnung freiberuflicher Pflegefachkräfte im ambulanten Setting unter Berücksichtigung organisatorischer, rechtlicher (SGB V/XI) und struktureller Rahmenbedingungen.

Veröffentlicht auf

Der Monat

Redaktionelle Darstellung auf

krankenkassen-direkt.de

Autorenschaft: Allwardt, D. (Co-Autor / Expertenbeitrag)

2. Preprints & Studienprotokolle (nicht peer-reviewed)

Manuskript in VorbereitungPreprint-Version

Governance & Delegationssicherheit in der Physician-Assistant-Versorgung

Entwicklung strukturierter Delegations- und Eskalationsmodelle im klinischen Setting unter Berücksichtigung von Verantwortungslogik und Patientensicherheit.

Verfügbarkeit

ResearchGate (in Vorbereitung)

Autorenschaft: Allwardt, D. (2026) · Study Protocol (Draft)

In Vorbereitung

Explorative Studie zum Rollenverständnis von Physician Assistants

Pilotphase abgeschlossen · Erweiterung geplant.

05 · Eigene Forschung

Pilotstudie: Online-Querschnittsbefragung

Pilot abgeschlossenHauptstudie 2026 in Vorbereitung12/2025 – 01/2026

„Rollenverständnis & Arbeitsstrukturen von Physician Assistants (PA) in deutschen Kliniken"

Explorative, deskriptive Online-Querschnittsbefragung. Pretest und Optimierung des Fragebogens sowie explorative Erhebung zu Rollenklärung, Delegation und SOP/Governance. Ergebnisse sind nicht repräsentativ.

Studiendesign

  • Design: explorativ, deskriptiv
  • Zeitraum: 12/2025 – 01/2026
  • Stichprobe: n = 28
  • Limitation: nicht repräsentativ

Eigene Rolle

  • Studienkonzeption und Fragebogenentwicklung
  • Rekrutierung und Distribution
  • Datenmanagement
  • Deskriptive Auswertung (Likert) + thematische Sichtung von Freitexten

Kernbefunde (Pilot, nicht repräsentativ)

92,9 %

Abläufe verbessern (26/28)

92,9 %

Entlastung des Teams (26/28)

92,6 %

Patientensicherheit (25/27)

32,1 %

SOPs vorhanden (9/28)

17,9 %

SOP-Updates (5/28)

14,3 %

Kompetenzdokumentation (4/28)

Privilegierungssystem selten: „Nein" 19/28 · „Ja" 2/28 · „weiß nicht" 7/28

Konsequenz & nächste Schritte

Ableitung konkreter Optimierungen (Items, Antwortlogik) und Vorbereitung einer erweiterten Hauptstudie 2026 (Rekrutierung, Tooling, Datenqualität). Geplante Dissemination: Preprint, Fachartikel, Konferenzbeitrag.

06 · Haltung

Engagement & berufspolitische Haltung

Berufspolitisches, gesellschaftliches und versorgungsbezogenes Engagement neben der klinischen Tätigkeit. Diese Erfahrungen prägen meinen Blick auf Versorgungsstrukturen, Teamarbeit und Handeln in Belastungssituationen.

2014

Pflege am Boden

Bereits während meiner Ausbildung habe ich mich im Rahmen der Aktion „Pflege am Boden“ für bessere Rahmenbedingungen in der Pflege engagiert. Im Mittelpunkt standen Sichtbarkeit, berufliche Haltung und die Frage, wie Pflegequalität unter realen Arbeitsbedingungen gesichert werden kann.

Profilbezug

Diese Erfahrung hat mein Verständnis dafür geprägt, dass gute Versorgung nicht nur von individueller Motivation abhängt, sondern auch von Strukturen, Verantwortung, Kommunikation und verlässlichen Rahmenbedingungen.

2014–2015

Berufsorientierung CoeMBO

Während meiner Ausbildung habe ich das Caritas Fachseminar für Altenpflege auf Berufsorientierungsmessen vertreten. Ziel war es, jungen Menschen einen realistischen Einblick in Pflegeberufe zu geben: mit fachlicher Klarheit, ehrlicher Kommunikation und Begeisterung für professionelle Versorgung.

Profilbezug

Diese Erfahrung war ein früher Baustein meiner heutigen Lehr- und Anleitungskompetenz.

07/2021

Fluthilfe Deutschland

Im Rahmen der Fluthilfe unterstützte ich freiwillige Hilfsstrukturen bei Sammlung, Sortierung, Verladung und Verteilung von Sachspenden.

Schwerpunkte

  • Hilfsgüterlogistik
  • Sortierung und Kontrolle von Sachspenden
  • Verladung und Transportvorbereitung
  • Teamarbeit unter Zeitdruck
  • Pragmatische Priorisierung

Profilbezug

Die Erfahrung zeigt meine Fähigkeit, in unübersichtlichen Situationen ruhig, strukturiert und lösungsorientiert zu handeln.

03/2022

Humanitäre Ukraine-Hilfe

Im Zusammenhang mit der Ukraine-Hilfe habe ich die Organisation und Durchführung eines Hilfstransports in Richtung polnisch-ukrainische Grenze unterstützt. Im Mittelpunkt standen Hilfsgüterkoordination, Transportorganisation und praktische Unterstützung im Rahmen der vorhandenen Möglichkeiten.

Schwerpunkte

  • Organisation und Transportlogistik
  • Hilfsgüterkoordination
  • Handeln unter Belastung
  • Praktische Unterstützung in einer humanitären Krisensituation

Profilbezug

Diese Erfahrung hat mein Verständnis für Krisenorganisation, Verantwortung, klare Kommunikation und pragmatisches Handeln unter unklaren Bedingungen gestärkt.

2025

Nominierung „Deutschlands beliebteste Pflegeprofis“

Ich wurde von einer Patientin beziehungsweise einem Angehörigen für den bundesweiten Wettbewerb „Deutschlands beliebteste Pflegeprofis“ vorgeschlagen. Die Nominierung war für mich eine besondere Anerkennung, weil sie unmittelbar aus der Versorgungserfahrung heraus entstanden ist.

Profilbezug

Die Rückmeldung steht für eine patientennahe, verlässliche und menschlich zugewandte Arbeitsweise.

07 · Forschung

Wissenschaftliche Arbeit & konzeptionelle Modelle

KonzeptpapierIn wissenschaftlicher Aufbereitung

Clinical Take-Over Points (CTOP)

Konzeptuelles Modell zur expliziten Übernahme klinischer Situationsführung

CTOPs sind ein konzeptionelles Modell zur expliziten Übernahme klinischer Situationsführung in dynamischen Versorgungssituationen. Das Konzept adressiert Situationen, in denen Übergabe, Delegation, Eskalation und Mitbeurteilung ineinandergreifen und nicht immer eindeutig erkennbar ist, ab wann eine Person oder Einheit die klinische Führungs- und Koordinationsrolle übernommen hat.

CTOPs sollen Verantwortungsübergänge sichtbarer machen, Teamkommunikation verbessern und klinische Entscheidungsprozesse auditierbarer gestalten.

Eskalationsstufen

  • Level I · Awareness and Preparedness
  • Level II · Shared Clinical Control
  • Level III · Active Clinical Take-Over
  • Level IV · Definitive Authority

Der eigentliche Take-Over beginnt ab Level III und setzt eine explizite Bestätigung der übernehmenden Person oder Einheit voraus.

Das Konzept befindet sich aktuell in wissenschaftlicher Aufbereitung und ist Teil meines fachlichen Schwerpunktes zu Delegation, Patientensicherheit, Eskalationslogik und Clinical Governance.

Download

Wenn Sie mehr über das CTOP-Konzept, die Stufenlogik und die mögliche Anwendung in Akut-, Notfall-, Intensiv- und Übergabesituationen erfahren möchten, können Sie hier das ausführliche Konzeptpapier herunterladen.

Konzeptpapier „Clinical Take-Over Points (CTOP)” (PDF)

Autorenschaft: Allwardt, D. · Konzeptpapier (nicht peer-reviewed)

08 · Methodenkompetenz

Digitale Methodenkompetenz & wissenschaftliches Arbeiten

Ich nutze KI-gestützte Werkzeuge zur Strukturierung medizinischer Inhalte, zur wissenschaftlichen Textarbeit und zur Entwicklung nachvollziehbarer Schulungs-, SOP- und Eskalationslogiken.

Der Einsatz erfolgt ausschließlich unterstützend. KI-generierte Inhalte werden nicht ungeprüft übernommen, sondern fachlich plausibilisiert, quellenkritisch bewertet und mit Leitlinien, Fachliteratur oder etablierten Standards abgeglichen.

Schwerpunkte

  • KI-gestützte Strukturierung medizinischer Lern- und Schulungsinhalte
  • Entwicklung regelbasierter Entscheidungs- und Eskalationsschemata
  • Strukturierte Prompt-Techniken zur wissenschaftlichen Text- und Gliederungsarbeit
  • Kritische Bewertung KI-generierter Inhalte im medizinischen Kontext
  • Bewusste Abgrenzung zu autonomer Diagnostik oder Therapieentscheidung

Kompetenzbereiche im Überblick

KompetenzbereichBeschreibung
KI-gestützte WissensstrukturierungNutzung KI-gestützter Werkzeuge zur Ordnung, Gliederung und didaktischen Aufbereitung medizinischer Inhalte.
Evidenzorientierte ProzesslogikEntwicklung regelbasierter Entscheidungs-, Delegations- und Eskalationsschemata als SOP- oder Schulungshilfen.
Wissenschaftliche TextarbeitStrukturierte Prompt-Techniken zur Gliederung, Argumentationsentwicklung, Textüberarbeitung und Vorbereitung wissenschaftlicher Konzepte.
Kritische InhaltsprüfungPlausibilitäts-, Quellen- und Sicherheitsprüfung KI-generierter Inhalte anhand von Leitlinien, Fachliteratur und klinischer Verantwortung.
Datenschutz und GrenzenKeine Nutzung sensibler Patientendaten in öffentlichen KI-Systemen und keine KI-basierte autonome klinische Entscheidungsfindung.

09 · Forschung

Wissenschaftliche Interessen

Schwerpunkte in der praktischen Umsetzung sicherer Delegationsmodelle und strukturierter klinischer Entscheidungsprozesse.

  • Patientensicherheit
  • Delegation und Verantwortung
  • Interprofessionelle Zusammenarbeit
  • SOP-Implementierung und Eskalationslogik
  • Strukturierte Übergabe (SBAR)
  • Rollenentwicklung Physician Assistant
  • Versorgungsmodelle im ambulanten und klinischen Bereich