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Logo Dominik Allwardt: Monogramm DA mit EKG-LinieDominik AllwardtExaminierte Pflegefachkraft

Teil der Kategorie „Hausarztpraxis" — diese Kategorie hat drei Unterseiten: Überblick, Einsatzprofil und PA in der Teampraxis. Es handelt sich um denselben Bereich, nur mit unterschiedlichem Schwerpunkt.

Für Arbeitgeber · Hausarztpraxis

Kompetenzbasiertes Einsatzprofil für Arztpraxen

Was ich heute als examinierte Pflegefachkraft übernehme, was im Bachelorstudium Physician Assistant hinzukommt und in welchem Delegationsrahmen das jeweils geschieht.

Einleitung

Klar getrennt: heute, im Studienverlauf, langfristig

Dieses Einsatzprofil beschreibt meine Tätigkeit kompetenzbasiert und nicht mit Titeln. Grundlage ist meine Qualifikation als examinierte Pflegefachkraft mit 14 Jahren Erfahrung in der Pflege, davon rund 10 Jahre examiniert in Klinik, ambulanter Versorgung, Notaufnahme und Leitungsfunktionen, ergänzt durch Praxisanleitung (200 h), Palliative Care, Pain Nurse und Rettungssanitäter.

Ab Oktober 2026 studiere ich berufsbegleitend Physician Assistant (B.Sc.) an der Kolping Hochschule Gesundheit & Soziales in Köln. Das Profil erweitert sich deshalb schrittweise: nach Abschluss relevanter Studienmodule, praktischer Anleitung und dokumentierter Kompetenzfreigabe. Jede Tätigkeit erfolgt innerhalb klar definierter ärztlicher Delegations-, Supervisions- und Eskalationsstrukturen.

Kompetenzstufen

Drei Stufen, transparent abgegrenzt

Stufe 1

Aktuell einsetzbar

Tätigkeiten, die ich als examinierte Pflegefachkraft mit 14 Jahren Berufserfahrung ab dem ersten Tag nach kurzer praxisinterner Einweisung und ärztlicher Freigabe übernehme.

  • Strukturierte Anamneseerhebung und Vorbereitung der Konsultation
  • Vitalparameter, Messungen, Wundbeurteilung und Verlaufsdokumentation
  • Delegierbare Verrichtungen nach ärztlicher Anordnung (z. B. Injektionen, Verbände, EKG-Ableitung, Blutentnahmen)
  • Medikationsabgleich nach Klinikentlassung, Vorbereitung von Rezepten und Verordnungen zur ärztlichen Freigabe
  • Hausbesuchs- und Heimvisitenvorbereitung inklusive Priorisierung der Anliegen
  • Patienten- und Angehörigenberatung im pflegerischen Rahmen, Schnittstelle zu Pflegediensten und Einrichtungen

Stufe 2

Im Studienverlauf erweiterbar

Tätigkeiten, die nach Abschluss der zugehörigen Studienmodule (Physician Assistant B.Sc., Kolping Hochschule Köln, ab 10/2026), praktischer Anleitung und dokumentierter Kompetenzfreigabe schrittweise hinzukommen.

  • Erweiterte klinische Untersuchung inklusive Auskultation und orientierender Statuserhebung
  • Strukturierte Vorbefundung und Aufbereitung von Befunden zur ärztlichen Entscheidung
  • Führung definierter Chroniker- und DMP-Verläufe nach SOP und Standing Order
  • Vorbereitung von Therapieanpassungen im ärztlich vorgegebenen Korridor
  • Mitarbeit bei kleinen Eingriffen und Assistenz nach ärztlicher Delegation
  • Qualitätsarbeit: SOP-Pflege, Praxisanleitung, Einarbeitung neuer Mitarbeitender

Stufe 3

Langfristige PA-Perspektive

Zielbild nach Studienabschluss: eigenständige Sprechstundenanteile im ärztlich verantworteten Team, arztzeitentlastend und mit klarer Rückkopplung.

  • Eigene delegierte Sprechstundenanteile (Verlaufskontrollen, Chroniker, Wund- und Schmerzverläufe)
  • Heim- und Hausbesuchsvisiten als PA mit strukturierter ärztlicher Rückkopplung
  • Fallsteuerung an der Schnittstelle Praxis, Klinik, Pflege und Angehörige
  • Mitgestaltung von Delegations-, Standing-Order- und Governance-Strukturen der Praxis

Tätigkeitsfelder

Acht Felder, in denen ich Praxen entlaste

01 · Anamnese & Konsultationsvorbereitung

Vorstrukturierte Anamnese, Medikamenten- und Beschwerdeerhebung, sodass das Arztgespräch mit vollständigem Bild beginnt.

02 · Diagnostik & Messungen

EKG, Vitalparameter, Blutentnahmen, Abstriche, Point-of-Care-Tests, Vorbereitung und Dokumentation nach Standard.

03 · Chronikerversorgung & DMP

Verlaufskontrollen bei Diabetes, KHK, Herzinsuffizienz, COPD, Recall-Steuerung und Adhärenzgespräche.

04 · Wundversorgung

Beurteilung, Verbandwechsel, Verlaufsfotodokumentation, Eskalation bei Infektzeichen oder Stagnation.

05 · Schmerz- & Palliativbegleitung

Pain-Nurse- und Palliative-Care-Qualifikation: Symptomerfassung, Verlaufsbeurteilung, Angehörigengespräche.

06 · Heim- & Hausbesuchsversorgung

Vorbereitung, Begleitung und Nachbereitung von Heimvisiten und Hausbesuchen inklusive Priorisierung.

07 · Schnittstellen & Übergaben

Entlassmanagement, Medikationsabgleich, SBAR-Übergaben zu Klinik, Pflegediensten und Einrichtungen.

08 · Qualität, SOP & Anleitung

Praxisanleitung (200 h), SOP- und Standing-Order-Entwicklung, Einarbeitung, Notfalltraining im Team.

Tätigkeitsmatrix

Was wann möglich ist

Infografik: Delegationspyramide mit drei Stufen. Stufe 1 aktuell einsetzbar, Stufe 2 im Studienverlauf, Stufe 3 PA-Perspektive. Der Delegationsgrad steigt nach oben, der Umfang der erforderlichen ärztlichen Freigabe nimmt entsprechend zu. Rechts eine Matrix, die Tätigkeiten den Zeitpunkten heute, Studium und PA zuordnet.
Delegationspyramide: je höher die Stufe, desto größer der delegierte Handlungsspielraum, und desto ausdrücklicher die vorausgehende ärztliche Freigabe. Die vollständige Zuordnung steht in der Tabelle darunter.
Tätigkeitsmatrix: Einsatzmöglichkeiten heute, im Studienverlauf und als Physician Assistant
TätigkeitsfeldAktuell einsetzbarIm StudienverlaufPA-Perspektive
Anamnese & KonsultationsvorbereitungJaErweiterte AnamneseEigene Sprechstundenanteile
Vitalparameter, EKG, BlutentnahmeJaBefundvorbewertungBefundinterpretation im Team
Klinische Untersuchung inkl. AuskultationNeinNach Modul & FreigabeRegelhaft
Chroniker- & DMP-VerläufeUnterstützendNach SOP eigenständigDelegierte Verlaufssprechstunde
WundversorgungJaKomplexe VerläufeWundsprechstunde
Schmerz- & PalliativbegleitungJaTherapievorschlägeDelegierte Steuerung
Heim- & HausbesucheVorbereitung & BegleitungTeilvisiten nach Standing OrderPA-Visite mit Rückkopplung
Rezepte & VerordnungenVorbereitung zur FreigabeVorbereitung im KorridorVorbereitung im Korridor
Qualität, SOP & AnleitungJaJaJa

Die Matrix ist ein Gesprächsangebot: Umfang und Reihenfolge legen wir gemeinsam nach Praxisbedarf und ärztlicher Freigabe fest.

Einstieg

3-Monats-Einstiegsmodell

Monat 1

Ankommen & Standards übernehmen

  • Praxisabläufe, Dokumentationssystem und Terminlogik kennenlernen
  • Delegationsrahmen und Eskalationswege schriftlich festlegen
  • Mitlaufen in Sprechstunde, Labor und Hausbesuchen

Monat 2

Eigene Aufgabenblöcke

  • Feste Blöcke übernehmen: Wundversorgung, Verlaufskontrollen, Vorbereitung Heimvisiten
  • Medikationsabgleich und Entlassmanagement selbstständig strukturieren
  • Erste SOPs für wiederkehrende Abläufe verschriftlichen

Monat 3

Entlastung messbar machen

  • Fester Platz im Wochenplan mit klar zugeordneten Tätigkeitsfeldern
  • Kurzes Review: wo entsteht Arztzeitgewinn, wo bleibt Reibung
  • Entwicklungsplan für Stufe 2 entlang der Studienmodule ab 10/2026

Rahmen

Verantwortung, Delegation & Patientensicherheit

Die ärztliche Verantwortung bleibt jederzeit bei der Ärztin oder dem Arzt. Delegierte Tätigkeiten setzen eine konkrete Anordnung, eine dokumentierte Einweisung und meine fachliche Eignung voraus. Was nicht freigegeben ist, übernehme ich nicht.

  • Schriftlicher Delegationsrahmen: welche Tätigkeit, unter welchen Bedingungen, mit welcher Rückkopplung
  • Kompetenznachweis und Freigabe werden dokumentiert, bevor eine Tätigkeit übernommen wird
  • Definierte Red Flags und Eskalationswege, im Zweifel immer Rücksprache
  • SOPs und Standing Orders als gemeinsame Arbeitsgrundlage, regelmäßig aktualisiert
  • Vollständige Dokumentation im Praxissystem, nachvollziehbar für das gesamte Team

Wissenschaftlich begleite ich dieses Thema selbst: Meine Befragung zu Governance und Delegationssicherheit bei Physician Assistants ist auf /portfolio dokumentiert.

Was ich suche

Strukturierte Entwicklungsperspektive

Ich suche keine unklare Mischrolle, sondern eine strukturierte Entwicklungsperspektive als angehender Physician Assistant. Wichtig sind für mich:

Ärztliche Supervision
Klare Delegationsgrenzen
Definierte Aufgabenprofile
Transparente Rücksprachekriterien
Regelmäßige Fallreflexion
Einarbeitung mit realistischen Lernzielen
Langfristige Zusammenarbeit
Fortsetzung meines PA-Studiums ab Oktober

Unterlagen

Downloads und vertiefende Informationen

Akademisches Portfolio

Vertiefende Informationen zu Projekten, Fortbildungen, Lehre und fachlichen Interessen.

Empfehlungsschreiben

Auszüge aus Empfehlungen. Vollständige Schreiben stelle ich im Bewerbungsverfahren gerne zur Verfügung.

15-Min-Kennenlernen

Gespräch vereinbaren

Kurzer, unverbindlicher Termin per Video, ideal für ein erstes Sondieren von Aufgabenzuschnitt, Einsatzmodell und Passung.

Stationen · Träger · Partner · Zertifizierungen

Zertifizierte freie Pflegefachkraft, geprüft durch curassist
Allwardt Akademie für Notfall- & Pflegekompetenz
PNPS, PflegeNotfall-Protokoll System
DBfK, Deutscher Berufsverband für Pflegeberufe
DGPA, Deutsche Gesellschaft für Physician Assistants
Palliativnetz Kreis Coesfeld e. V.
maxQ., Bildungszentrum für Gesundheits- und Pflegeberufe
Rodday Wundmanagement
Akademie für Pflege im Münsterland (Billerbeck), Kooperationspartner Ausbildung
Universitätsklinikum Münster
Knappschaftskrankenhaus Recklinghausen
Christophorus Kliniken
Alloheim Senioren-Residenzen
Pro Seniore
D&D HomeCare
Everybody’s Care
Curamedical
Zertifizierte freie Pflegefachkraft, geprüft durch curassist
Allwardt Akademie für Notfall- & Pflegekompetenz
PNPS, PflegeNotfall-Protokoll System
DBfK, Deutscher Berufsverband für Pflegeberufe
DGPA, Deutsche Gesellschaft für Physician Assistants
Palliativnetz Kreis Coesfeld e. V.
maxQ., Bildungszentrum für Gesundheits- und Pflegeberufe
Rodday Wundmanagement
Akademie für Pflege im Münsterland (Billerbeck), Kooperationspartner Ausbildung
Universitätsklinikum Münster
Knappschaftskrankenhaus Recklinghausen
Christophorus Kliniken
Alloheim Senioren-Residenzen
Pro Seniore
D&D HomeCare
Everybody’s Care
Curamedical