Nur 60 Sekunden Zeit?
Logo Dominik Allwardt: Monogramm DA mit EKG-LinieDominik AllwardtExaminierte Pflegefachkraft

BESTE Pflege

Wenn der Notfall nicht nach Lehrbuch aussieht

Clinical Reasoning bei akuten und atypischen Zustandsveränderungen älterer Menschen

BESTE Pflege verbindet professionelle Beobachtung, individuelle Baseline, strukturierte Akuteinschätzung, Gefahrenpriorisierung, sichere Eskalation und Reevaluation. Der Schwerpunkt liegt auf Situationen, in denen akute Verschlechterungen nicht mit klassischen Lehrbuchsymptomen beginnen.

Logo BESTE PFLEGE: Kompass-Signet im Auge, umgeben von fünf verbundenen Punkten, mit dem Zusatz „Clinical Reasoning in der Pflege“

Grundidee

Worum es geht

B.E.S.T.E. ist ein von mir entwickeltes pflegepädagogisches Lehr- und Praxiskonzept. Es unterstützt Pflegefachpersonen dabei, Veränderungen bei Patientinnen und Patienten frühzeitig wahrzunehmen, systematisch zu beurteilen, Gefahren zu priorisieren und angemessene Maßnahmen einzuleiten.

Einsatzbereiche

  • Pflegeausbildung
  • Stationäre Langzeitpflege
  • Ambulante Pflege
  • Weitere Versorgungsbereiche

Leitprinzipien

  • Klinisches Denken statt Schemadenken
  • Patientensicherheit als Leitgröße
  • Strukturierte Kommunikation (u. a. SBAR)
  • Klare Verantwortungs- und Eskalationswege

Was ist BESTE?

Fünf Schritte – ein Denk- und Handlungsweg

Prozessdiagramm: Oben ein rot umrandeter Hinweis zum Sicherheitsvorrang, darunter fünf durch Pfeile verbundene Kästen für Baseline kennen und beobachten, Veränderung erkennen, systematisch einschätzen, Gefahren priorisieren und professionell eskalieren, abschließend die Evaluation.

Zum Betrachten seitlich wischen.

Abbildung 1: Kernprozess BESTE Pflege (v2.1.1). Sicherheitsvorrang vor allen weiteren Schritten: Bei möglicher Vitalbedrohung wird der lokale Notfallweg ohne Verzögerung aktiviert. Danach folgen die Schritte B, E, S, T, E und die Evaluation.
B
Baseline kennen und beobachten
E
Veränderung erkennen
S
Systematisch einschätzen
T
Tempo und Handlung bestimmen
E
Eskalieren und evaluieren

Safety Override: Bei vermuteter unmittelbarer oder drohender Vitalbedrohung hat der lokale Notfallweg Vorrang. BESTE darf notwendige Hilfe nicht verzögern.

Die Schritte werden in Ausbildung und Praxis als durchgängige Handlungskette geübt, nicht als Checkliste zum Abhaken.

Abbildungen

Modelle und Werkzeuge im Überblick

Die folgenden Abbildungen dokumentieren die Struktur des Konzepts. Sie sind Bestandteil der Konzeptversion mit DOI und dürfen mit Quellenangabe in Lehre und Fortbildung verwendet werden.

Landkarte mit dem Gesamtprozess BESTE im Zentrum und ringsum angebundenen Werkzeugen: Baseline beziehungsweise BESTE-7, ABCDE-Notfallalgorithmus, Vitalzeichen und Assessments sowie lokale SOPs und Kompetenzen.

Zum Betrachten seitlich wischen.

Abbildung 2: Werkzeuglandkarte. Jedes Werkzeug erfüllt eine eigene Funktion: BESTE strukturiert den Gesamtprozess, Baseline und BESTE-7 klären „Was ist anders?“, ABCDE sichert akute Gefahren, Vitalzeichen und Assessments liefern Befunde, lokale SOPs regeln Kompetenzen.
Vier Spalten für Pflegehilfe beziehungsweise Basis, Pflegefachassistenz, Pflegefachperson und die weiterführende Stufe, jeweils mit drei Stichpunkten zur erwarteten Handlungstiefe.

Zum Betrachten seitlich wischen.

Abbildung 3: Rollenarchitektur. Erwartete Handlungstiefe je Qualifikationsstufe. BESTE beschreibt Erwartungen an das klinische Denken und erteilt keine Befugnisse.
Drei verbundene Kästen: Baseline vor Erkrankung mit Kognition, Mobilität und Aufnahme, Zustand bei Entlassung mit dokumentierten Einschränkungen, offenen Befunden und Medikationsänderungen sowie aktueller Verlauf.

Zum Betrachten seitlich wischen.

Abbildung 4: Drei-Referenzzustände-Modell. Posthospitale Sicherheit und Recovery: Baseline vor Erkrankung, Zustand bei Entlassung und aktueller Verlauf werden getrennt betrachtet und miteinander verglichen.
Ablaufkette des Leitfalls Helene Mertens mit den Stationen Baseline, Akutveränderung, Eskalation über den Notfallweg mit ISBAR und Closed Loop sowie den anschließenden Verlaufsschritten.

Zum Betrachten seitlich wischen.

Abbildung 5: Leitfall Helene Mertens. Durchgehende Versorgungskette statt widersprüchlicher Einzelfälle: von der Baseline über Akutveränderung und Eskalation bis zur Reevaluation.

Leseproben und Materialien

Manuskriptproben und Fachmaterialien

Die Downloads zeigen unterschiedliche Bestandteile des BESTE-Lehrkonzepts: Lehrbuchstil, Clinical Reasoning, Bedside-Beobachtung, Kommunikation und posthospitale Versorgung. Die Websitefassungen sind bewusst kompakt und ersetzen nicht die vollständigen Lehrbuch- oder Unterrichtsmaterialien.

Sortierung
01Lehrbuch-Leseprobe
Vorschau der ersten Seite von Professionelle Beobachtung öffnen (4 Seiten · PDF · 278 KB, neuer Tab)

Professionelle Beobachtung

Wie aus dem diffusen Eindruck „irgendetwas stimmt nicht“ eine konkrete, nachvollziehbare klinische Information wird. Mit Baselinevergleich, Beobachtungsgrenzen und Safety Override.

4 Seiten · PDF · 278 KB · Pflegeausbildung / Praxis

02Fachmanuskript
Vorschau der ersten Seite von Warum Notfälle im Alter anders aussehen öffnen (5 Seiten · PDF · 295 KB, neuer Tab)

Warum Notfälle im Alter anders aussehen

Physiologische Reserve, Frailty, atypische Präsentationen, Funktionsverlust und Medikamenteneinflüsse. Das Manuskript erklärt, warum das Fehlen klassischer Symptome nicht automatisch entwarnt.

5 Seiten · PDF · 295 KB · Geriatrie / Akutveränderung

03Fachmanuskript
Vorschau der ersten Seite von Vitalzeichen verstehen statt nur messen öffnen (4 Seiten · PDF · 266 KB, neuer Tab)

Vitalzeichen verstehen statt nur messen

Messqualität, Plausibilität, Baseline und Verlauf. Der Fokus liegt nicht auf Grenzwerten allein, sondern auf der Frage, was ein Wert im klinischen Kontext tatsächlich bedeutet.

4 Seiten · PDF · 266 KB · Vitalzeichen / Clinical Reasoning

04Praxismanuskript
Vorschau der ersten Seite von Pflegerisches Beobachtungs- und Messset öffnen (4 Seiten · PDF · 262 KB, neuer Tab)

Pflegerisches Beobachtungs- und Messset

Welche klinischen Informationen sich mit wenigen Hilfsmitteln in Langzeitpflege und ambulanter Pflege sinnvoll erheben lassen und wo die Grenzen von Low-Tech-Diagnostik liegen.

4 Seiten · PDF · 262 KB · Bedside / Pflegepraxis

05Kommunikation
Vorschau der ersten Seite von Sichere Übergabe: ISBAR + Closed Loop öffnen (4 Seiten · PDF · 284 KB, neuer Tab)

Sichere Übergabe: ISBAR + Closed Loop

Von der Beobachtung zur klaren Anfrage. Das Manuskript zeigt, wie ISBAR, Closed Loop, Verantwortungsübergang und Reevaluation zu einer sicheren Eskalationskette verbunden werden.

4 Seiten · PDF · 284 KB · Kommunikation / Patientensicherheit

06Vertiefung
Vorschau der ersten Seite von Posthospitale Vulnerabilität öffnen (4 Seiten · PDF · 263 KB, neuer Tab)

Posthospitale Vulnerabilität

Nach dem Krankenhaus ist nicht automatisch wieder „wie vorher“. Drei Referenzzustände helfen, erwartbare Erholung, Stagnation, neue Komplikationen und einen möglichen neuen Referenzzustand auseinanderzuhalten.

4 Seiten · PDF · 263 KB · Rücküberleitung / Recovery

Ohne Einwilligung werden PDF-Ansichten und Downloads nicht gezählt. Die Materialien sind unabhängig davon vollständig nutzbar. Datenschutz

Hinweis zu den Materialien

Die veröffentlichten Websitefassungen dienen Aus-, Fort- und Weiterbildung. Sie ersetzen keine individuelle ärztliche Diagnostik oder Therapieentscheidung, keine praktische Reanimations- oder Notfallschulung, keine lokalen SOPs und keine einrichtungsbezogenen Notfallwege. BESTE Pflege ist kein klinisch validierter Score, kein eigenständiges Triageinstrument und keine pauschale Befugniserweiterung. Konkrete Handlungen richten sich nach Situation, Qualifikation, Kompetenz, Patientenwillen und lokalen Regelungen.

Websitefassungen · Stand August 2026 · © 2026 Dominik Allwardt

Für Pflegeschulen und Lehrende

BESTE in bestehende Curricula integrieren

BESTE ist als spiralförmiger Querschnitt gedacht, nicht als zusätzlicher Stundenblock. Der Curriculum-Crosswalk zeigt die projektbezogene Verortung über drei Ausbildungsjahre, den 24-UE-Pfad für die Pflegefachassistenz sowie Kurz- und Fachformate. Die konkrete schulinterne Zuordnung, Prüfung und landesrechtliche Anpassung bleiben Aufgabe der Schule.

60 UE
Pflegefachausbildung · 20 UE je Ausbildungsjahr
24 UE
Pflegefachassistenz · 3 Phasen à 8 UE über 18 Monate
8 UE
Kerntraining · kompakter Einstieg und Pilot, Teilmenge des Gesamtcurriculums
07Für Pflegeschulen
Vorschau der ersten Seite von Curriculum-Crosswalk öffnen (6 Seiten · PDF · 352 KB, neuer Tab)

Curriculum-Crosswalk

Curriculare Verortung, Formatlogik und Progression von BESTE Pflege. Enthält die 13 Module M01 bis M13, die Progression PF1 bis PF3, den PFA-Pfad und einen siebenstufigen Vorschlag für die schulinterne Einführung.

6 Seiten · PDF · 352 KB · Curriculumsarbeit

Crosswalk konkret einsetzen? Kurze Anfrage genügt

Für Pflegeschulen, Lehrende und Praxisanleitungen: kurze Rückmeldung zur schulinternen Verortung, zum 24-UE-Pfad oder zu einem Kerntraining als Pilot.

Nur zur Beantwortung der Anfrage, keine Weitergabe.

Dokumentation

Konzept mit DOI

Open Science Framework · dauerhaft zitierbar

B.E.S.T.E. — Klinisches Denken bei atypischen Akutveränderungen

Zitieren

APA 7, zum Kopieren

Allwardt, D. (2026). B.E.S.T.E. — Klinisches Denken bei atypischen Akutveränderungen. Open Science Framework. https://doi.org/10.17605/OSF.IO/JG8TF

RIS öffnet in EndNote, Zotero, Citavi und Mendeley, BibTeX in LaTeX-Workflows.

DOI 10.17605/OSF.IO/JG8TF öffnen(externer Link, neuer Tab)

Der DOI ist ein dauerhafter Identifikator und löst über doi.org auf den Projekteintrag im Open Science Framework auf (https://osf.io/jg8tf/). Bitte immer den DOI zitieren, nicht die OSF-Adresse.

DOI-Weiterleitung wird geprüft …

ORCID iD 0009-0003-2141-6080(externer Link, neuer Tab)

Publikationen und Projekteinträge (automatisch aus ORCID)

Diese Liste wird direkt aus dem öffentlichen ORCID-Profil 0009-0003-2141-6080 geladen und bleibt damit ohne manuelle Pflege aktuell.

3 von 3 Einträgen

Buchprojekt

BESTE Pflege: Wenn der Notfall nicht nach Lehrbuch aussieht

Buchvorstellung „BESTE Pflege — Wenn der Notfall nicht nach Lehrbuch aussieht“: Leitsatz „Früh wahrnehmen. Strukturiert einschätzen. Professionell eskalieren.“ mit Vorder- und Rückseite des Coverentwurfs und dem BESTE-Pflege-Signet
Früh wahrnehmen. Strukturiert einschätzen. Professionell eskalieren. Buchvorstellung aus der Manuskriptphase: ein Fachbuch für Pflegeausbildung, Langzeitpflege und ambulante Pflege — mit Coverentwurf, Klappentext und BESTE-Pflege-Signet. Buchprojekt in Entwicklung, noch nicht veröffentlicht. Bild öffnet in voller Auflösung.

Als Buchautor schreibe ich derzeit das Lehrbuch „BESTE Pflege: Wenn der Notfall nicht nach Lehrbuch aussieht“ mit dem Untertitel „Klinisches Denken bei atypischen Akutveränderungen“. Es zeigt, wie atypische oder zunächst unscheinbare Veränderungen erkannt, systematisch eingeschätzt, hinsichtlich ihrer Gefährlichkeit priorisiert und professionell weitergeleitet werden können.

Status: Manuskript- und Entwicklungsphase. Es gibt bislang keinen Verlagstermin und keine ISBN.

Zielgruppen

  • Auszubildende in der Pflege
  • Pflegefachpersonen in der stationären Langzeitpflege
  • Pflegefachpersonen in der ambulanten Pflege
  • Pflegefachpersonen in der Akutversorgung

Schwerpunkte

  • Klinische Beobachtung
  • Atypische Notfallzeichen
  • Multimorbidität und Polypharmazie
  • Pflegerische Ersteinschätzung
  • Patientensicherheit
  • Interprofessionelle Kommunikation

Didaktik

  • Fallbeispiele aus der Praxis
  • Tabellen und Abbildungen
  • Lernziele je Kapitel
  • Praktische Übungen zum Transfer

In Vorbereitung

  • Fallbeispiel aus dem Buch als Download
  • Begleitendes Skript für die Pflegepädagogik

Sobald die Materialien freigegeben sind, erscheinen sie hier und im Bereich Fortbildungskonzepte.

Zurück zur Forschungsübersicht.

Unterlagen

Downloads und vertiefende Informationen

Akademisches Portfolio

Vertiefende Informationen zu Projekten, Fortbildungen, Lehre und fachlichen Interessen.

Empfehlungsschreiben

Auszüge aus Empfehlungen. Vollständige Schreiben stelle ich im Bewerbungsverfahren gerne zur Verfügung.

Zusammenarbeit

B.E.S.T.E. in Ausbildung oder Team einsetzen

Sie möchten das Konzept in Ihrer Einrichtung erproben, als Fachlektorat mitwirken oder eine Fortbildung dazu buchen? Schreiben Sie mir gern.

Stationen · Träger · Partner · Zertifizierungen

Zertifizierte freie Pflegefachkraft, geprüft durch curassist
Allwardt Akademie für Notfall- & Pflegekompetenz
PNPS, PflegeNotfall-Protokoll System
DBfK, Deutscher Berufsverband für Pflegeberufe
DGPA, Deutsche Gesellschaft für Physician Assistants
Palliativnetz Kreis Coesfeld e. V.
maxQ., Bildungszentrum für Gesundheits- und Pflegeberufe
Rodday Wundmanagement
Akademie für Pflege im Münsterland (Billerbeck), Kooperationspartner Ausbildung
Universitätsklinikum Münster
Knappschaftskrankenhaus Recklinghausen
Christophorus Kliniken
Alloheim Senioren-Residenzen
Pro Seniore
D&D HomeCare
Everybody’s Care
Curamedical
Zertifizierte freie Pflegefachkraft, geprüft durch curassist
Allwardt Akademie für Notfall- & Pflegekompetenz
PNPS, PflegeNotfall-Protokoll System
DBfK, Deutscher Berufsverband für Pflegeberufe
DGPA, Deutsche Gesellschaft für Physician Assistants
Palliativnetz Kreis Coesfeld e. V.
maxQ., Bildungszentrum für Gesundheits- und Pflegeberufe
Rodday Wundmanagement
Akademie für Pflege im Münsterland (Billerbeck), Kooperationspartner Ausbildung
Universitätsklinikum Münster
Knappschaftskrankenhaus Recklinghausen
Christophorus Kliniken
Alloheim Senioren-Residenzen
Pro Seniore
D&D HomeCare
Everybody’s Care
Curamedical